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Thema des Monats: Juli


Die Reiseapotheke – Was es generell zu beachten gibt

Der Inhalt der Reiseapotheke bestimmt sich nach der Dauer der Reise oder nach der Art der
Reise. Allgemein kann man jedoch sagen, dass es generell darauf zu achten gilt
ausschließlich Arzneimittel zu verwenden, welche sich bereits in ihrer Verträglichkeit
bewährt haben. Die Reiseapotheke sollte zudem bereits vor Antritt der Reise
zusammengestellt werden. Auch der Blick auf das Verfallsdatum ist ein zwingendes Muss
bei der Zusammenstellung von Reisemedikamenten. Insbesondere bei Flüssigkeiten und
Salben gilt es zudem zu beachten, dass das Verfallsdatum lediglich für ungeöffnete
Packungen gilt.
Handelt es sich um Medikamente, welche regelmäßig eingenommen werden müssen, sollte
eine etwaige Zeitverschiebung einkalkuliert werden. Zahlreiche Medikamente können in
ihrer Wirkung auch durch zu hohe Wärme beeinträchtigt werden. Aus diesem Grund
empfiehlt es sich auch die Hinweise zur Lagerung zu berücksichtigen.

Das gehört zur Grundausstattung einer Reiseapotheke

Die Medikamente einer Reiseapotheke bestimmen sich zum einen aus individuell
notwendigen Medikamenten, welche mitunter der regelmäßigen oder täglichen Einnahme
unterliegen und Medikamenten, welche der Versorgung im Erkrankungsfall oder bei einem
Notfall dienen.
Regelmäßig eingenommene Medikamente sollten in jedem Fall in einer ausreichend hohen
Menge im Handgepäck befördert werden. Auch empfiehlt es sich Medikamente gegen
Reisekrankheit, Sodbrennen oder Durchfall im Handgepäck mit sich zu führen. Brillenträger
sollten gegebenenfalls daran denken eine Ersatzbrille mitzunehmen. Vergessen werden
sollte auch in keinem Fall die Lesebrille.
Die bestehende Hausapotheke wird häufig nur um die Komponenten der Reiseapotheke
ergänzt.

Zur Grundausstattung einer Reiseapotheke gehören in jedem Fall:

  • Brandsalbe – bei Verbrennungen jeglicher Art
  • Wundsalbe – bei größeren oder tieferen Verletzungen
  • Wunddesinfektion – zum Desinfizieren von Stichen oder kleineren Wunden
  • Verbandsmaterial wie beispielsweise Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, elastische Binden, Klebeband, eine Schere sowie ein Dreieckstuch
  • Alkoholtupfer oder Jodtupfer – zur oberflächigen Hautreinigung
  • Handschuhe – Einweghandschuhe
  • Plastiktüte mit Zipper – zum Schutz der Medikamente vor Schmutz, Wasser und Staub
  • Fieberthermometer – zur Ermittlung der Körpertemperatur
  • Fiebermittel – gegen Fieber
  • Splitterpinzette – zur Entfernung von Splittern, Zecken oder sonstigen Fremdkörpern aus der Haut
  • Schmerzmittel – gegen allgemein auftretende Schmerzen
  • Entzündungshemmende Schmerzmittel – gegen Schmerzen, welche aus einer Entzündung herrühren
  • Kopfschmerztabletten oder gegebenenfalls Migränetabletten – gegen kurzfristig auftretenden Kopfschmerz oder einen Migräneschub
  • Durchfallmittel – bei kurzfristig auftretenden Durchfallerkrankungen
  • Mittel gegen Verstopfung – bei kurzfristig auftretender Verstopfung
  • Medikament gegen Blasenentzündung – bei Unterkühlung oder einer infektiösen Blasenenzündung
  • Mittel gegen Allergien – gegen spontan auftretende Allergien, hier empfiehlt sich Corticosteroidsalbe oder/und Antihistaminsalbe beispielsweise gegen allergisch
  • bedingte Hautreaktionen oder -entzündungen
  • Cremes oder Salben gegen Prellungen und Zerrungen
  • Insektenschutzmittel – gegen Stiche jeglicher Art
  • Fungizide - gegen Pilzerkrankungen jeglicher Art (Hautpilz, Fußpilz oder Vaginalpilz)
  • Medikament gegen Schnupfen
  • Medikament gegen Ohrenschmerzen
  • Medikament gegen Halsschmerzen
  • Medikament gegen Husten
  • Medikament gegen Bindehautentzündung, abschwellende Augentropfen
  • Sonnenschutzmittel – gegen Sonnenbrand
  • Mittel bei Sonnenbrand – zur Linderung eines schmerzlichen Sonnenbrands (Panthenol)
  • Malariatabletten – in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt! Vorsicht! In
  • Malariagebieten sollten Sie auf Medikamente mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure
  • unbedingt verzichten

Für den Fall, dass man sich in der Wahl der Medikamente für die Reiseapotheke nicht
sicher ist empfiehlt sich das beratende Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens.