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Thema des Monats: August


Müde schwere Beine – Wenn die Venen schmerzen

Die Beine kribbeln, jucken oder schmerzen? Sie fühlen sich regelmäßig schwer wie Blei und müde an? Diese Anzeichen können zum einen Symptome für eine ausgeprägte Venenschwäche oder erste Anzeichen für stark belastete Beine sein. Unter einer Venenschwäche leiden allein in Deutschland rund 22 Millionen Menschen. Zum besonders gefährdeten Personenkreis zählen Menschen, welche übergewichtig sind oder sich zu wenig bewegen. Auch wer zu wenig trinkt, ist für eine Venenschwäche prädestiniert.

Auch regelmäßiges Joggen oder eine Schwangerschaft können ursächlich für eine Venenschwäche sein und zu schmerzhaften Beinen führen.

Die Venenschwäche

Häufig erkennen Betroffene zu spät, dass es sich bei ihren müden und schweren Beinen um eine Venenerkrankung handelt. Wird trotz einer bestehenden Venenschwäche kein Arzt aufgesucht, kann dies gravierende Folgen haben. Von möglichen Krampfadern bis hin zu offenen Beinen oder gar Thrombosen reichen die Folgen. Erste Symptome, welche auf eine Venenschwäche hindeuten können sind angeschwollene Knöchel. Auch Jucken und Kribbeln in den Beinen können erste Anzeichen für eine Venenschwäche sein. Kommt ein stechender Schmerz hinzu, ist dies ein eindeutiges Anzeichen für eine bestehende Venenschwäche.

Wer bereits Krampfadern oder sogenannte Besenreißer an seinen Beinen lokalisieren kann, sollte einen Termin beim Arzt vereinbaren.

Ursachen einer Venenschwäche

Eine Venenschwäche kann viele Ursachen haben. Neben erblich bedingten Faktoren spielt zu wenig Bewegung einhergehend mit einer ungesunden Lebensweise die Hauptrolle. Bei einer Venenschwäche sind die Blutgefäße erweitert. Dies wiederum führt dazu, dass die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Ist das Schließen der Venenklappen gestört fließt das Blut wieder zurück.

Dies hat eine weitere Ausdehnung der Venen zur Folge. Auf Dauer bilden sich durch den erhöhten venösen Blutdruck kleine Risse oder Spalten. Aus diesen kann Flüssigkeit austreten, was wiederum dazu führt, dass sich Ödeme bilden. Erfolgt keine gezielte Behandlung können offene Beine die Folge sein.

Venenschwäche: Was kann ich dagegen tun?

Ist die Venenschwäche durch eine Erkrankung der Venen zurückzuführen, sollte langes Stehen oder langes Sitzen unbedingt vermieden werden. Schmerzende Beine sollten so oft es geht hochgelagert werden. Wechselduschen sind dafür bekannt Schmerzen zu lindern.

Die Stärkung der Gefäße kann durch eine spezielle Venengymnastik erfolgen. Die Blutgefäße erholen sich langsam und werden wieder elastischer. Die Venenklappen schließen wieder. Der Rückfluss des Blutes zum Herzen wird erleichtert, denn die Wadenmuskulatur und Oberschenkelmuskulatur wird während der Gymnastik angeregt. Sie drückt auf die Gefäße, was wiederum dafür sorgt, dass das Blut wieder in Richtung des Herzens befördert wird.

Bei einer ausgesprochen hohen Dichte an Besenreißern oder Krampfadern empfiehlt sich in jedem Fall eine darauf spezialisierte ärztliche Behandlung.

Zur Vorbeugung vor müden und schweren Beinen erweisen sich Kompressionsstrümpfe als besonders hilfreich. Diese üben von außen Druck auf die Venen aus, so dass die Venenklappen wieder besser schließen können. Kompressionsstrümpfe sorgen auch dafür, dass keine Flüssigkeit mehr ins umliegende Gewebe abgegeben wird. Allerdings sollten Kompressionsstrümpfe nicht mit zu engen Hosen verwechselt werden, denn diese bewirken genau das Gegenteil.

Auch ein Wickel aus Eiswürfeln, kaltem Wasser oder Obstessig kann bei besonders schlimmen Leiden kurzfristig Abhilfe schaffen. Sollten die Beschwerden nicht merklich besser werden, ist der Gang zu einem Arzt unausweichlich.